Rücksendung der Ware, Rücktritt vom Vertrag


Der Verbraucher hat das Recht, innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Ware ohne Angabe von Gründen vom Kaufvertrag zurückzutreten (gemäß § 1829 BGB). Innerhalb dieser Frist muss der Verbraucher gegenüber dem Verkäufer eine Klage erheben, mit der die geltende gesetzliche Regelung eine auf den Rücktritt vom Vertrag gerichtete Willensbekundung (zusammen mit dem variablen Symbol der Rechnung) verbindet und die unversehrte und unversehrte Ware inkl eine Kopie der Rechnung, das Original-Garantieblatt (sofern beigefügt) und ein Anschreiben, in dem erklärt wird, dass er vom abgeschlossenen Kaufvertrag zurücktritt.

Der Verbraucher ist verpflichtet, die Ware vollständig, mit vollständiger Dokumentation, unbeschädigt, sauber, möglichst inklusive Originalverpackung, in dem Zustand und Wert zurückzugeben, in dem er die Ware erhalten hat. Sofern die Ware Teil einer Geschenkverpackung ist, darf diese ebenfalls nicht beschädigt sein. Diese Gesetzesvorschrift kann nicht als Möglichkeit der unentgeltlichen Warenleihe verstanden werden. Im Falle der Ausübung des Rücktrittsrechts innerhalb von 14 Tagen nach Übernahme der Leistung hat der Verbraucher dem Anbieter alles zu übergeben, was er aufgrund des Kaufvertrages erhalten hat. Ist dies nicht mehr möglich (z. B. weil die Ware zwischenzeitlich zerstört oder verbraucht wurde), muss der Verbraucher als Gegenleistung für den Betrag, der nicht mehr an den Verkäufer zurückgegeben werden kann, einen finanziellen Ersatz leisten. Der Verbraucher ist nur für einen Wertverlust der Waren verantwortlich, der auf einen Umgang mit der Ware in einer Weise zurückzuführen ist, die nicht notwendig ist, um sich mit der Beschaffenheit und den Eigenschaften der Waren einschließlich ihrer Funktionsweise vertraut zu machen. Ist die zurückgegebene Ware nur teilweise beschädigt, verschmutzt oder abgenutzt, kann der Verkäufer gegenüber dem Verbraucher Anspruch auf Schadensersatz und Ersatz der Kosten geltend machen, die zur Wiederherstellung des ordnungsgemäßen Zustands der Ware (z. B. Reinigung, Reparatur o.ä.) entstanden sind Ersatzverpackung) oder z.B. Transportkosten und sonstiges und verrechnen diesen Anspruch auf den zurückgegebenen Kaufpreis. In einem solchen Fall erstattet der Verkäufer lediglich den geminderten Kaufpreis an den Verbraucher. Die direkten Kosten für die Rücksendung von Waren oder den Versand von Geldern trägt der Verbraucher.

Der Käufer nimmt zur Kenntnis, dass gemäß den Bestimmungen des § 1837 des Bürgerlichen Gesetzbuches kein Rücktritt vom Kaufvertrag über die Lieferung von Folgendem möglich ist:
Waren, deren Preis von Schwankungen auf dem Finanzmarkt abhängt,
Waren, die nach den Wünschen des Käufers hergestellt oder an seine persönlichen Bedürfnisse angepasst wurden,
verderbliche Waren oder Waren mit kurzer Haltbarkeitsdauer sowie Waren, die aufgrund ihrer Beschaffenheit nach der Lieferung unwiderruflich mit anderen Waren vermischt wurden,
Waren in versiegelter Verpackung, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder aus Hygienegründen nicht zur Rückgabe geeignet sind, nachdem der Käufer sie beschädigt hat,
Ton- oder Videoaufzeichnungen oder Computerprogramme in einer versiegelten Verpackung, wenn der Käufer dagegen verstoßen hat.
Rücksendungen per Nachnahme werden nicht angenommen und ein Rücktritt vom Vertrag ist unwirksam.


Geld zurück
Das Geld wird dem Käufer innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsrücktritt zurückerstattet, jedoch nicht bevor der Verbraucher die Ware übergeben oder nachweist, dass er die Ware an den Verkäufer gesendet hat.

Im Falle einer Rücksendung der Ware wird das Geld auf das Konto des Käufers überwiesen, dessen Nummer er im beigefügten Rücktrittsschreiben vom Kaufvertrag anzugeben verpflichtet ist, Voraussetzung ist jedoch die Bestätigung des Eingangs der Steuer Kredit. Wird die Kontonummer nicht angegeben oder der Erhalt der Steuergutschrift nicht bestätigt, steht der Betrag automatisch zur Abhebung mit Hilfe eines weiteren Einkaufs oder zur Abholung in bar innerhalb derselben Frist bereit.